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Auf dem Württemberg, umgeben von der idyllischen Weinberglandschaft am ehemaligen Standort der Stammburg, findet man den wohl schönsten Liebesbeweis der Geschichte Stuttgarts. König Wilhelm I., ließ für seine sehr früh verstorbene Gattin Katharina dort eine Grabkapelle im Jahre 1820 errichten.

Geschichte der Grabkapelle Stuttgart

Dafür wurden extra die Ruinen der württembergischen Stammburg abgerissen um für das Grabmal einen ehrwürdigen Platz zu schaffen. Der Rundbau aus Sandstein wurde vom dem Hofbaumeister Giovanni Salucci entwickelt und befindet sich im Stadtteil Rotenberg, in Form eines Mausoleums. Inzwischen liegen hier auch König Wilhelm selbst und seine Tochter Maria Friederike Charlotte von Württemberg zur letzten Ruhe begraben. Seit 1907 kann man die Grabkapelle öffentlich besichtigen.

Die Grabkapelle Stuttgart heute

Russisch-orthodoxe Gottesdienste werden hier immer noch gefeiert. Die Kapelle kann über den Württemberg erreicht werden und steht frei über dem Neckartal, welches man von dem Berggipfel aus in all seiner Pracht überblicken kann. Besonders gut zu erkennen sind die Stuttgarter Schlösser als auch die Wilhelma, die rund um die Grabkapelle zu finden sind. In den Weinbergen finden sich zahlreiche Spazier- und Wanderwege, die einem den Gang bis hinauf zur Grabkapelle versüßen. Schon von weitem kann man den beeindruckenden Bau sehen, wie er über der idyllischen Gegend thront. Nicht nur von außen ist das Mausoleum schön anzusehen, mit seiner zylindrischen Form und italienisch-antikem Touch. Der Innenraum, mit seinen 20 Metern Höhe und 24 Metern Durchmesser, sind ausgestattet mit Kolossalstatuen der vier Evangelischen in den Wandnischen. Um Untergeschoss findet man die Sarkophage, die genau wie die Statuen, aus Carraramarmor gefertigt wurden. Besonders schön jedoch, und auch dem Zweck der Grabkapelle entsprechend, ist der Schriftzug über dem Haupteingang auf der Vorderseite: „Die Liebe höret nimmer auf“...